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Cersten Jakob
Torsten Volberg
Ertugrul Yildiz

Neuigkeiten vom Arbeitsmarkt

Arbeitsbedingungen ändern sich, manche Arbeitsplätze fallen weg, auf anderen Gebieten entstehen ständig neue Jobs und Arbeitsmöglichkeiten. Lebenslanges Lernen und Flexibilität sind inzwischen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben.

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Geld und Paragraphen regeln den Arbeitsmarkt – job-konzept informiert

Die gute Nachricht: noch nie gab es so viele freie Stellen wie jetzt. Vor allem der Bedarf im Gesundheits- und Sozialwesen ist gleichbleibend hoch und wird voraussichtlich noch weiter steigen. Hier gibt es also viele Möglichkeiten für Qualifizierungen, Umschulungen, Fortbildungen.

Die schlechte Nachricht: nach wie vor legen Arbeitgeber großen Wert auf einen formalen Abschluss. Was der/die einzelne dann tatsächlich kann, ist eher zweitrangig. Auf anderem Weg erworbene Kompetenzen fallen so häufig unter den Tisch. In anderen europäischen Ländern, wie z. B. den Niederlanden, Dänemark oder Großbritannien ist es umgekehrt: hier haben Geringqualifizierte gute Aussichten auf einen Job, wenn sie die geforderten Kompetenzen in einem Eignungstest nachweisen können. Deswegen sind in Deutschland Fortbildungen und Qualifizierungen mit anerkanntem Abschluss weiterhin sehr wichtig.

Die mittelmäßige Nachricht: der seit dem 01.01.2015 in Deutschland geltende Mindestlohn ist im europäischen Vergleich nur mittelmäßig (mit 8,5 € an 6. Stelle). In Luxemburg liegt der Mindestlohn bei 11,12 € (Platz 1), in Irland bei 8,65 € (Platz 5). International liegt Deutschland weit hinter Neuseeland, aber vor den USA. Man kann es positiv sehen: die 8,50 € sind ein erster Schritt, es gibt noch viel Luft nach oben. Hauptsache, der Mindestlohn wird nicht schon am Anfang in einigen/wenigen/vielen Zweigen gleich wieder ausgehebelt.



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