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Cersten Jakob
Torsten Volberg
Ertugrul Yildiz

Jobsuche mal ganz anders

Vielleicht sprechen wir zukünftig nicht mehr von „Jobsuche“ sondern nur noch von „Jobfinden“. Einfacher, aktiver, erfolgreicher, das versprechen zwei relativ neue Apps, die Arbeitssuchende und Arbeitgeber verbinden: truffls (Berlin) und Jobr (San Francisco).

job-konzept_truffls

Foto: Screenshot/truffls

Arbeitssuchende melden sich mit einem Xing- oder LinkedIn-Profil an. Dann suchen die Apps nach passenden Jobs. Ist der Job uninteressant, wir nach links gewischt, gefällt er, nach rechts. So erhält das entsprechende Unternehmen das anonyme Portrait des Interessenten. Findet auch das Unternehmen den Jobsuchenden interessant, geht eine entsprechende Meldung an die App. Jetzt kann der Jobsuchende eine Bewerbung schreiben in der Gewissheit, dass sie nicht nur gelesen sondern sogar erwartet wird. Das klingt tatsächlich einfach und erfolgversprechend. Zudem sind die Apps lernfähig: sie merken sich sowohl die abgelehnten als auch die angesehenden Jobs und berücksichtigen beides bei folgenden Abfragen. Noch kann nicht wirklich festgestellt werden, wie erfolgreich diese Art des Jobfindens ist, denn die Zahl der teilnehmenden Unternehmen ist noch zu gering. Zur Zeit gibt es ca. 30.000 Jobangebote, aber es werden täglich mehr. Auf alle Fälle entsprechen diese Apps dem Zeitgeist: die Idee einer Dating-Plattform übertragen auf das Jobfinden. Jederzeit ohne viel Aufwand nutzbar. Auch für Menschen, die gerade eine Fortbildung machen, bieten die Apps eine zusätzliche Möglichkeit, den passenden Job zu finden. job-konzept wünscht allen Beteiligten viel Erfolg beim Finden!



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