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Cersten Jakob
Torsten Volberg
Ertugrul Yildiz

job-konzept informiert: Pausen machen erhöht die Leistungsfähigkeit

Neue Studien belegen, dass es wesentlich besser ist, mehrere kürzere Arbeitspausen einzulegen, als eine große Mittagspause. Außerdem hängt der Erholungswert einer Pause stark davon ab, wann sie genommen und was in der Pause gemacht wird.

Pause machen

Pause machen

Viele Arbeitgeber/-innen befürchten immer noch, dass durch häufige Pausen die Arbeitsleistung sinkt und jede bewusste Arbeitsunterbrechung somit auch den Arbeitsertrag schmälert. Das Gegenteil ist der Fall: Mehrere kurze Pausen über den Tag verteilt erhöhen die Ressourcen. Die Arbeitnehmer/-innen sind motivierter und sie leben damit auch gesünder, was sich gleichzeitig positiv auf den Krankenstand auswirkt. Interessanterweise ist die kurze Pause am Vormittag die wichtigste: wenn mehrere Stunden vom Arbeitsbeginn bis zur ersten Pause vergangen sind, fühlen sich die Arbeitnehmer/-innen schlecht und haben wenig Energie. Wird stattdessen frühzeitig eine Auszeit genommen, sind sie konzentrierter, motivierter, zufriedener und haben mehr Energie.

Es ist wichtig, sich während eines langen Arbeitstages zwischendurch auch mal zu erholen. Das geschieht aber nicht durch eine späte, lange Mittagspause (bei den üblichen Arbeitszeiten), sondern durch mehrere kürzere Unterbrechungen. Arbeitnehmer/-innen müssen demnach nur dazu ermutigt werden, sich mehrere kurze Auszeiten zu nehmen, um sich richtig zu erholen. Und Arbeitgeber/-innen müssen sich mit diesen neuen Erkenntnissen auseinandersetzen und ihren Arbeitnehmer/-innen mehr Eigenverantwortung – auch in Bezug auf Pausen – zutrauen. Und noch (k)eine Kleinigkeit: Pausen machen, deren Zeitpunkte selbst bestimmt werden, ist um ein vielfaches erholsamer als vorgeschriebene Auszeiten.



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