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Cersten Jakob
Torsten Volberg
Ertugrul Yildiz

job-konzept denkt mit: Arbeiten 4.0 (#arbeitenviernull) – mitdiskutieren und mitgestalten

Das „Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)“ beschäftigt sich seit einiger Zeit mit den Fragen: Wie wird die Arbeit von Morgen aussehen? Wie wirkt sich Automatisierung und Digitalisierung auf Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen aus? Welche Arbeitszeitmodelle brauchen wir in der Zukunft?

job-konzept_#arbeitenviernull

Wie werden wir zukünftig arbeiten? Jetzt werden die Weichen für Morgen und Übermorgen gestellt.

Auf der Website Arbeiten 4.0 (#arbeitenviernull) Arbeit weiter denken! veröffentlicht das BMAS Untersuchungsergebnisse. Meinungen von Expert/innen werden hier vorgestellt. Jede/r Interessierte kann sich an dieser Diskussion beteiligen und Ideen, Gedanken, Fragen, Befürchtungen, Vorschläge veröffentlichen. Die Bandbreite reicht von euphorischer Erwartung an die schöne, neue Arbeitswelt bis hin zu totaler Ablehnung, da die zu erwartende Automatisierung eine Arbeitslosenquote von 40 % bewirken könne. Verkürzt kann man sagen, dass sich die Diskussion zwischen den folgenden Polen bewegt: jede/r arbeitet wann und wo er/sie möchte oder jede/r steht immer und überall zur Verfügung.

Klar scheint zu sein, dass das 3-Phasen-Modell mit Sozialisation, Berufsleben und Alter nicht mehr funktioniert. Es müssen Arbeitszeitmodelle geschaffen werden, die sich an den individuellen Bedürfnissen und Lebensphasen orientieren. Das wird mit dem (etwas schwerfälligen) Schlagwort „Lebensphasenorientierte Arbeitszeitmodelle“ ausgedrückt. Dazu braucht es Instrumente, durch die die Arbeitszeit an die individuellen Bedürfnisse der Arbeitnehmer/innen angepasst werden kann. Mitabeiter/innen können sich jeweils das Instrument auswählen, welches in dem Moment zu ihrer Lebensphase passt. Für die einen steht im Vordergrund, dass es genügend Zeit gibt für die außerberuflichen Aufgaben. (Hier könnte man auch sagen für das außerberufliche Leben.) Für die anderen ist von besonderer Bedeutung, dass sich durch die folgenden Instrumente die Lebensarbeitszeit verlängern lässt:

  • Langzeitkonto
  • Wahlarbeitszeit
  • Teilzeitarbeit mit Rückkehroption
  • Freistellungsregelungen
  • Mitarbeiter-angepasste Dienstplanordnung
  • freie Zeit für Weiter- und Fortbildung

Wie so oft kommt es auf den Standpunkt an. Es ist eine spannende Diskussion, denn jetzt werden die Weichen für Morgen und Übermorgen gestellt. Wer sich an der Diskussion beteiligen möchte, kann das hier tun.



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